" ...dieser Flötenklang...und dann wünscht man sich eine Zeitmaschine: hätte Mozart die Flötistin Dorothea Seel kennengelernt, wäre er weniger Stuff gewesen und hätte die Flöten leiden können".
Radio Ö1, 29.12.2017, Peter Kislinger

"...Die Flötistin und ihr Partner am Hammerklavier entführen uns in die Mäander der seelischen Konflikte, die Reinecke seine Protagonistin durchleben lässt: Sie schildern die Natur, Undines Lebenswelt, ihre Wünsche und Sehnsüchte, ihr Streben nach menschlicher Gestalt, die enttäuschte Liebe. Es ist eine Lehrstunde, wie man binnen 20 Minuten auf zwei Instrumenten einen ganzen Kosmos an Emotionen entstehen lassen kann.
Playing a historic instrument, Dorothea Seel never lets herself go as a pure virtuoso, but uses every possible expressive and rhetoric power to make this program appealing."
Pizzicato 07.02.17, Guy Engels
"...Seel gibt auch in schnellen Tempi jedem Motiv Charme und Charakter und streut virtuose Passagen ein. In der Sonate a- Moll für Flöte solo sorgt sie gleichermaßen für klare Struktur und lebendigen Ausdruck, stets elegant meistert sie die hohen Anforderungen der G- Dur Sonate WQ 133..."
Concerto Magazin Nr. 266, 2016, S. 38 f.
“...The Barocksolisten München turn in a dazzling sequence of performances which show off their respective solo instruments to great effect, with quite breathtaking athletic playing in some oft he faster movements and hauntingly elegiac moments in some oft the central slow ones.”
Gramophon Magazin, Awards issue 2014
"...Das erste Konzert für Traversflöte und Orchester, das die Leiterin Dorothea Seel auch als exzellente Solistin vorstellt, überzeugt durch eine Reihe dramatischer Einschübe. Heiterer gibt sich das zweite Flötenkonzert; auffällig auch hier wieder eine von Bachs humorigen Ideen: Mehrfach reißt die Soloflöte urplötzlich in hohe Gefilde aus, was wie ein Weckruf an sanft entschlummerte Zuhörer wirkt..."
Concerto Magazin Nr. 258, 2014, S. 44 f.
"...Dorothea Seel, who was a graceful and gentle flute soloist in the second suite..."
New York Times, The Arts 2000, Paul Griffith
There are plenty of recordings with fantasies about opera themes, most of them designed for entertainment. The Duo Seel-Hammer plays on a very high level and is more interested in a brilliant playing than in musical fun. With sparkling sounds, carried by mature feelings and an intelligence that turns even triviality into something noble, Dorothea Seel’s playing is articulated in the cleanest way possible at every moment (one only has to pay attention to the precise ornamentation) and also shows a good feeling for the lyrical qualities of the works. Christoph Hammer supports her very well on the fortepiano.
Pizzicato, 17.04.2020, Remy Frank
Die Presse; Wissen & Innovation, 30.10.2018, Dr. Cornelia Grobner
Und was uns optimistisch in die Zukunft blicken lässt, ist die Tatsache, dass selbst im Feld der historischen Aufführungspraxis immer noch Ensembles finden, denen es nicht genügt, historische Klänge zu reproduzieren, sondern die sich auf den Weg machen, andere, neue Blickwinkel auf Bachs Musik zu suchen. Dorothea Seel und ihre Barocksolisten München haben solche neue Blickwinkel gefunden. In allen Hinsichten empfehlenswert!
For Dorothea Seel and her ensemble it does not suffice to produce historically informed music, they also look for new aspects, thus showing that the last word in performing Bach’s music is far from being said.
Pizzicato 13.06.2016, Alain Steffen